In Manufakturen (lat.: manus-hand; facere-herstellen)

 

werden Dinge handgefertigt. Meist sind es besonders feine und wertvolle Produkte, die in vielen aufwändigen Arbeitsschritten entstehen. Bis ein einzigartiges und unverwechselbares Ganzes geschaffen ist, müssen viele fleißige Hände und schlaue und neugierige Köpfe zusammen arbeiten.

Bei der 'Herstellung' von Mode fühlen wir uns im Sinne unserer Kundinnen und Kunden eben diese Tradition verpflichtet. Dazu gehört für uns auch die Auswahl von Kooperationen und Partnern, die sich ebenfalls zu dieser Herangehensweise bekennen und sich zu außerordentlicher Qualität auf hohem Niveau verpflichtet fühlen. Maß statt Masse. 

 

Der Mensch zuerst.

Er kommt als interessierter und neugieriger Gast. Als zufriedenen Kunden, der gerne wiederkommt, möchten wir ihn verabschieden. Das bedarf einer intensiven Beschäftigung mit seinen Wünschen und Bedürfnissen.

 

Das ausführliche Gespräch und das Kennenlernen stehen daher am Anfang.

Die diskrete Annäherung an Wunschvorstellungen und individuelle Besonderheiten und die sorgfältige Vermittlung möglicher Optionen sind die Grundlage für ein vertrauensvolles 'Miteinander' in der Zukunft.

Daraus resultiert vielleicht ein: Auf Wiedersehen.

 

 

 

 

 

Die Qual der Wahl. Damit beginnt es. Aus einer riesigen Menge an Stoffen für nahezu alle Anlässe muss die geeignete Wahl getroffen werden. Bei der großen Auswahl an Stoffen, die wir vorrätig halten und bemustern, ist das manchmal nicht ganz einfach. 

 

Die Herstellung eines Schnittmusters ist sicherlich der anspruchsvollste Schritt auf dem Weg zur gelungenen Passform. Durch das sog. Abformen wird aus einem flächigen Grundschnitt ein individuelles Kleidungsstück modelliert. Sowohl der ausgewählte Stoff, die Einlagen und das Innenleben als auch der Tragekomfort und die technische Umsetzung müssen in Einklang gebracht werden. Maß oder Masse, Couture oder Stange.

 

 

 

In dieser Phase geht es um Handwerk. Um Manufaktur im wörtlichen Sinn. Messen, Ankreiden und  Schneiden. Die Stoffteile werden 'gerichtet', rechts und links abgeglichen und Futterstoffe und Innenleben zugeschnitten. Dies geschieht mit großer Sorgfalt und viel Geduld. Und am Ende liegen viele große und kleine Stoffteile unterschiedlichster Form auf dem Tisch. Und nun?                          

Jetzt ist sie da. Die große Stunde der SchneidermeisterIn. Mit Nadel und Faden, mit großen und kleinen Maschinen und mit dem unbestechlichen Auge für die richtige Auswahl des Materials, dem Wissen um Nahtzugabe, der Erfahrung um Vereinbarkeit von Stoff und Faden. Die Verarbeitung erfolgt mit testogenen und reißfesten  (elastischen) Garnen. Dies garantiert Stabilität bei maximaler Elastizität.

All dies wird sichtbar im Ergebnis: Und schöner als Giorgio Armani kann man es kaum ausdrücken:  Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben